Jugendarbeit

Was wir bieten

Die Jugendarbeit beginnt mit Kindern im Alter von 4 Jahren in der musikalischen Früherziehung, bei der das ryhtmische und musikalische Grundverständnis gefördert wird. Ab dem Grundschulalter geht es danach weiter mit dem Blockflötenunterricht. Im Anschluss beginnt die Ausbildung an einem Orchesterinstrument und die spätere Aufnahme in die Jugendkapelle. Neben dem musikalischen Miteinander steht vor allem die Förderung sozialer Netzwerke im Vordergrund

Gruppierungen

derzeit montags und freitags 

Spaß am gemeinsamen Musizieren steht bei uns im Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Um dieses Vergnügen schon von Anfang an zu wecken und zu erhalten, beginnen wir mit der musikalischen Früherziehung bei unseren kleinsten Mitgliedern. Ab einem Alter von 4 Jahren ist man in der Gruppe jeden Freitag zum gemeinsamen Spielen, Trommeln, Rasseln und vielem mehr willkommen. Auf spielerische Weise wird hier unseren Kleinsten das erste musikalische Verständnis vermittelt. Es werden soziale Kontakte geknüpft und gemeinsam wird gespielt. Kinder sollen sich austoben und ausprobieren dürfen und ganz im Spiel und nebenbei lernen sie, was Musik bedeutet.

 

Der nächste Kurs wird voraussichtlich im Januar 2022 beginnen. Bei Interesse können Sie sich gerne vorab bei uns melden.

Donnerstags von 15:00 Uhr – 17:15 Uhr

Beim Blockflöten steht nicht nur das gemeinsame Musizieren im Vordergrund, sondern auch das richtige Spielen eines Instruments. Dazu müssen die Finger immer genau wissen, wo sie hin müssen, wenn die Augen Noten lesen und das ist manchmal gar nicht so einfach und schon gar nicht, wenn im Publikum Mama und Papa sitzen und man ganz stolz in deren Richtung schielt. Doch unser Ausbilder weiß damit umzugehen, die Stücke werden rechtzeitig einstudiert und beim Auftritt steht er vorne und dirigiert.

nach Absprache

Wenn Ihr Kind sich noch nicht sicher ist, welches Instrument am besten passt, bieten wir die Möglichkeit, eines oder mehrere Instrumente kennen zu lernen. In vier aufeinander folgenden Unterrichtseinheiten wird das Instrument ausführlich vorgestellt. Die Instrumente werden während dieser Zeit kostenfrei zur Verfügung gestellt, sodass zu Hause weiter probiert werden kann und die Kinder auch schon die ersten Erfahrungen mit zu übenden Hausaufgaben machen.

nach Absprache

Ab dem Alter von ca. 9 Jahren können die Kinder ein Musikinstrument erlernen, meist im Anschluss an den Blockflötenunterricht/Rhythmusgruppe – dieser ist aber nicht zwingend vorher erforderlich. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind wir bemüht, den Jugendlichen das gewünschte Instrument zur Verfügung zu stellen. Folgende Instrumente warten auf die Schüler:

  • Querflöte
  • Klarinette
  • Oboe
  • Saxophon
  • Trompete/Flügelhorn
  • Horn
  • Tenorhorn
  • Posaune
  • Tuba
  • Schlagzeug/Percussion

Nähere Vorstellung der einzelnen Instrumenten siehe unten.

Donnerstags: 18:45 – 19:45 Uhr

Die Jugendkapelle besteht aus rund 30 Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen. Unsere verantwortungsvolle Aufgabe besteht darin, die Qualität des Orchesters weiterzuentwickeln, jeden einzelnen Musiker zu fördern und dabei allen Mitgliedern den Spaß am gemeinsamen Musizieren zu bewahren. Dies gelingt uns neben den Konzerten und Auftritten, durch gemeinsame Freizeit Aktivitäten, Ausflüge und Hüttenwochenenden.

 

Bei Interesse dürfen Sie gerne in der Jugendprobe „vorbei schnuppern“ (bitte vorher kurz per Mail oder telefonisch bescheid geben).

Instrumente

Die Querflöte gehört zur Gattung der Flöten und Flöten sind Holzblasinstrumente, auch wenn bei Querflöten absolut gar nichts mehr aus Holz besteht.
Die Tonerzeugung funktioniert wie beim „Flaschen-Blasen“, indem man einen stetigen Luftstrom auf eine Kante bläst.

Die Querflöte ist mit das höchste Instrument im Orchester; noch höher spielt nur ihre kleine Schwester, die Piccolo-Flöte, oder ein Glockenspiel.

 

Die Flöte ist ein typisches Melodie-Instrument. Meistens macht sie gemeinsame Sache mit den Klarinetten, manchmal entwickelt sie aber auch ein Eigenleben und spielt Gegenmelodien oder Einwürfe, die sich ein bisschen wie Vogelgezwitscher anhören.
Das Griffsystem ist nahezu identisch mit dem des Saxophons. Die Flöte kommt traditionsgemäß aus der alten Militärmusik und wurde in jüngerer Zeit hauptsächlich im Spielmannswesen und im Sinfonieorchester eingesetzt. Die Blasmusik hat sie erst erobert, seitdem auch hier vermehrt sinfonische Literatur gespielt wird.

Die Querflöte hat einen weichen, tragenden Klang, der sich mühelos gegen ein ganzes Orchester durchsetzt. Die Piccolo-Flöte dagegen ist scharf und durchdringend.

Die Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt und einer schwach konisch gebohrten Röhre. Das mit Klappen ausgestattete Instrument hat seinen Ursprung in der französischen Barockmusik des 17. Jahrhunderts und stellt eine Weiterentwicklung der mittelalterlichen Schalmei dar.

Bei der Atemtechnik nimmt die Oboe unter allen Blasinstrumenten eine Sonderstellung ein. Mit keinem anderen Blasinstrument lassen sich mit einem einzigen Atemzug dermaßen lange Soli spielen wie mit der Oboe. Der Grund liegt in der Beschaffenheit des Mundstückes. Um das kleine Doppelrohrblatt zum Schwingen zu bringen, benötigt es großen Druck. Gleichzeitig ist die Distanz der beiden gegeneinander schlagenden Blätter winzig, sie liegen nur etwa einen Millimeter auseinander, deshalb verbraucht man kaum Luft und braucht eine präzise Atemtechnik. Die Lungen werden beim Spiel kaum geleert, sodass das Volumen beim Spiel meist durchgängig oberhalb des am Ende des normalen Ausatmens erreichten Volumens verbleibt.

Der Klang der Oboe ist ausdrucksstark und klingt je nach Bläserschule und regionaler Tradition von nasal-hell bis dunkel-samtig. Vom äußerst weichen Klangcharakter der Barockoboe entwickelte sich der Ton immer weiter zu dem genaueren Ton der modernen Oboe, die ein differenzierteres Spiel zulässt, da sie über mehr dynamische Möglichkeiten verfügt (besonders im leisen Bereich) und auch schnelles Staccato vereinfacht.

Die Klarinette ist die Königin unter den Holzblasinstrumenten. Wie beim Saxophon geschieht die Tonerzeugung mit einem „einfachen Rohrblatt“; das ist ein dünnes Holzplättchen, das hin- und herflattert, wenn Luft daran vorbeiströmt. Durch Öffnen und Schließen von Löchern und Klappen am Instrumentenkörper wird ausgewählt, welcher Ton gespielt werden soll.

Eine Klarinette hat einen großen Tonumfang. Im tiefen Register hat sie einen warmen und vollen Ton. In der mittleren Lage ist sie etwas schlaff und ausdruckslos, darüber jedoch ungemein kräftig und blühend, in der hohen Lage sogar schrill bis schreiend.

Man sagt, die Klarinetten seien die Violinen des Blasorchesters. Häufig führen sie zusammen mit den Flügelhörnern die Melodiestimme an. Aufgrund ihrer Bewegligkeit haben sie aber oft kurze, schnelle Einwürfe, Läufe und Gegenmelodien zu spielen. Auch rhythmische Passagen sind für die vielseitigen Klarinettisten kein Problem. Nicht zuletzt ist die Klarinette wegen ihrer Ausdruckskraft auch ein vielbeachtetes Solo-Instrument.

Früher wurden Klarinetten in allen möglichen Tonlagen und Stimmungen gebaut. Heute wird hauptsächlich die B-Klarinette eingesetzt. Weniger häufig ist die etwas kleinere Es-Klarinette, die einen harten, scharfen Klang hat, und noch seltener die tiefe Bass-Klarinette, die eigentlich nur bei sinfonischen Aufführungen zum Einsatz kommt.

Das Griffsystem der Klarinette ist mit dem des Saxophons und der Querflöte verwandt (aber nicht identisch).

Wie das Waldhorn ist die Klarinette ein typisches Klassik-Instrument, das auch im Sinfonieorchester seinen festen Platz hat.

Obwohl ein Saxophon aus Blech besteht, gehört es trotzdem zu den Holzblasinstrumenten. 1846 versuchte nämlich der Belgier Adolphé Sax eine Klarinette aus Blech zu bauen; so entstand das Saxophon. Wegen seines „aufdringlichen Klangs“ wollte anfänglich keiner etwas von diesem Instrument wissen; inzwischen hat man aber den Klang wesentlich verbessert; man sagt, dass der Klang eines Saxophons der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist.

Saxophone sind heute aus keinem Orchester mehr wegzudenken. Es gibt sie in vier gebräuchlichen Variationen (Größen); die wichtigsten beiden sind das Altsaxophon und das etwas größere Tenorsaxophon.

Bis auf wenige Details sind alle 4 Saxophon-Typen gleich zu spielen. Ihre Grifftechnik ist mit der Klarinette und der Querflöte verwandt.

Die Aufgaben des Saxophon-Satzes im Orchester sind sehr abwechslungsreich: Neben der Melodie-Stimme spielen die Saxophone auch Untermalungen und Koloraturen zusammen mit den übrigen Holzblasinstrumenten. Manchmal haben sie auch harmonische und rhythmische Parts zusammen mit den Trompeten und den Posaunen. Für kein anderes Instrument werden heute mehr Solo-Stücke geschrieben, als für das Saxophon.

Genauso wie die Trompete ist auch das Saxophon absolut Sinfonie-, Volks-, Rock-, Pop-, Jazz- und Big Band-fähig.

Das Saxophon ist in seinen Ausdrucksformen sehr flexibel und passt sich ganz dem Charakter seines Spielers an, egal ob im Orchester, Ensemble oder Solo, traditionell oder experimentell, klassisch oder poppig – nichts ist unmöglich!

Trompete und Flügelhorn sind Blechblasinstrumente. Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich und sind beide gleich zu spielen. Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass eine Trompete eine „enge Mensur“ und ein Flügelhorn eine „weite Mensur“ besitzt. Das bedeutet ganz einfach, dass eine Trompete etwas enger und schmaler gebaut ist als ein Flügelhorn.
Aus diesem Grund haben Flügelhörner einen warmen, weichen Klang und spielen im Orchester meistens die Melodie- oder Führungs-Stimme.

Trompeten klingen etwas schärfer und klarer. Auch sie haben öfters Melodie-Teile zu spielen, aber ihr Spezialgebiet sind scharfe, rhythmische Einwürfe (die berühmten Trompeten-Signale) und ab und zu rhythmische und harmonische Begleitungen.

Trompeten sind in allen Musikbereichen zu finden: in der sinfonischen Musik, der Volksmusik, der Rockmusik bis hin zu Big Band und Jazz.

Das Waldhorn ist der König unter den Blechblasinstrumenten. Wie schon sein Name sagt, wurde es von Jägern im Wald benutzt, um sich durch Signale miteinander zu verständigen. Das Waldhorn hat einen weichen, tragenden Klang, der weithin zu hören ist und das Wild nicht erschreckt.

Weniger wegen dem Wild, aber wegen seines schönen Klanges ist das Horn auch im Orchester unerlässlich. Wer kennt nicht den typischen Waldhorn-Sound, z.B. in Tschaikowskys „Blumenwalzer“? Das Waldhorn hat einen großen Tonumfang und ein vielfältiges Klangbild. In der tiefen Lage klingt es weich und „brummelig“, im mittleren Bereich voll und majestätisch; in der hohen Lage kann ein Hornist auch scharf und „schrill“ spielen.

Die Waldhörner bilden zusammen mit den Tenorhörnern und Posaunen das harmonische und rhythmische Fundament im Orchester. Gerade aber in der modernen sinfonischen Blasmusik gewinnen die Hörner immer mehr an Bedeutung: sie spielen Untermalungen, Gegen-Melodien, Signal-Einwürfe und übernehmen auch oft die Führungsstimme.

Das Waldhorn ist das Klassik-Instrument Nr. 1. Es wird oft als Solo-Instrument benutzt, ist fester Bestandteil in Sinfonie- und Blasorchestern und auch viele kleinere Gruppen und Ensembles brauchen ein oder mehrere Hörner für ihren „Sound“.

Die Posaune ist ein sehr interessantes Instrument – und ein sehr altes: Der „Gleitzug“, mit dem die Töne verändert werden, ist bereits seit dem frühen Mittelalter bekannt. Die Ventil-Technik der Trompeten und Hörner kam erst viel später.

Eine Posaune ist eigentlich nur ein zusammengelegtes Rohr, dessen Vorderteil sich verschieben lässt. Auf diese Weise ändert sich die Länge des Rohres und damit auch der Ton. Mit ihrem „Zug“ ist die Posaune das einzige Blasinstrument, das ein natürliches „Glissando“ zuwege bringt (übergangsloses Ziehen eines Tones).

Ebenso wie die Trompeten und Waldhörner gehören auch die Posaunen zu den „eng mensurierten Blechblasinstrumenten“. Das besondere an diesem Instrument ist seine natürliche Klangvielfalt: mit einer Posaune kann man klare und scharfe Töne erzeugen, dass es nur so fetzt, man kann laut und volltönend spielen, aber auch weich und gefühlvoll. Der Tonumfang reicht von der hohen Tenorlage bis hinab in die Kontra-Oktave. Damit kann die Posaune auch als Bass-Instrument eingesetzt werden.

 

Im Blasorchester hat der Posaunen-Satz hauptsächlich harmonische und rhythmische Parts zu spielen; in fast jedem Stück gibt es aber Solo-Passagen, in denen die Posaunen glänzen können.

Das Spielen auf einer Posaune sieht zwar ganz anders aus, als bei den anderen Blechblasinstrumenten, aber das Prinzip der Tonerzeugung ist das gleiche. Daher ist es für einen Posaunisten nicht schwer, auch Bariton oder Tuba zu erlernen.

Die Posaune ist der große Bruder der Trompete. Dementsprechend gibt es sie überall dort, wo es Trompeten gibt: Vom Sinfonieorchester über die Trachtenkapelle, Jazz- und Big Bands bis zum Rock-Bläsersatz. Stars wie Phil Collins, Tina Turner, Joe Cocker oder Marius Müller-Westerhagen machen keinen Live-Auftritt ohne ihren Bläsersatz, bestehend aus Trompete, Sax und Posaune.

Der Charakter der Posaune hängt stark von dem jeweiligen Musikstil ab, der mit ihr gespielt wird. In der Militärmusik ist sie ein Führungsinstrument, in der volkstümlichen Blasmusik führt sie ein ehr zurückgezogenes Dasein, in der sinfonischen Musik ist sie ein wichtiges Harmonie- und Solo-Instrument, in der Jazz- und Rockmusik ist sie fetzig, agil und „groovy“.

Das Tenorhorn ist ein typisches Instrument der volkstümlichen Blasmusik. Es ist, wie das Flügelhorn, ein „weit mensuriertes Blechblasinstrument“. Eigentlich ist es ein Flügelhorn in doppelter Größe (damit es tiefer klingt), das man in eine Horn-Form gebogen hat (damit es handlicher ist). Ein „Bariton“ ist fast das gleiche wie ein Tenorhorn, nur noch ein bisschen weiter und „bassiger“.

Die Tenorhörner bestimmen mit ihrem weichen, runden „Sound“ den Klang der gesamten Kapelle. Nur sehr selten werden sie für rhythmische Zwecke „missbraucht“, oft aber tragen sie zusammen mit Flügelhörnern und Klarinetten die Melodie, häufig haben sie auch harmonische Begleitstimmen oder Gegenmelodien zu spielen.

Das Tenorhorn ist in der Blaskapelle zuhause – und dort ist es unverzichtbar.

Tenorhornisten sitzen in der Kapelle zwar auf den hinteren Bänken, aber dort führen sie das Regiment. Es wird ein hoher Anspruch an ihre Fähigkeiten gestellt. Sowohl Präzision und Schnelligkeit, aber auch Ausdruckskraft und viel Gefühl für Melodie und Klang sind hier gefordert – kein Instrument für Faulenzer. Als Gegenleistung dürfen sie, Stück ein – Stück aus, die schönsten Melodiestimmen spielen, bei denen es einem nie langweilig wird.

Die Tuba ist das tiefste aller Blechblasinstrumente. Sie hat ein nach oben gerichtetes Schallstück, besitzt ein Bechermundstück, drei bis sechs Ventile und zählt infolge ihrer weiten Mensur und des entsprechend stark konisch verlaufenden, im Allgemeinen aus Messing gefertigten, Rohrs zur Familie der Bügelhörner.

Das Hauptmerkmal der Tuba ist die starke Erweiterung des Rohrs (weite Mensur) in einem Verhältnis von bis zu 1:20 vom Mundstück bis zum Schallstück des Instrumentes.

Im Sitzen ruht die Tuba auf den Oberschenkeln des Bläsers, bei kleineren Tubisten mit besonders großen Instrumenten auch auf dem Stuhl selbst.

Die ersten Musikinstrumente der Menschheit waren mit Sicherheit Schlaginstrumente. Entsprechend groß ist auch heute noch ihr Verbreitungsgrad: in keinem Orchester und keiner Band fehlt die „Rhythmusgruppe“.

Die Tradition der Schlaginstrumente reicht weit zurück. Entsprechend der alten Militärmusik verwenden wir zum Marschieren auch heute noch Große Trommel, Kleine Trommel und Marsch-Becken.

Drum Set

Das am häufigsten benutzte Instrumentarium ist das sogenannte „kombinierte Schlagwerk“ (Drum Set), bestehend aus einer großen Trommel („Base Drum“), einer Marschtrommel („Snare Drum“), mehreren kleineren Trommeln unterschiedlicher Größe („Tom-Toms“) und verschiedenen Becken. Diese Batterie kann von einem einzigen Schlagzeuger bedient werden und ist in allen modernen Musikrichtungen zu finden.

Doch der Wirkungsbereich des Schlagzeugs ist damit noch nicht zu Ende: Das Klischee, dass Schlagzeuger nur Krach machen können, ist nicht ganz richtig, denn neben den „nicht stimmbaren Schlaginstrumenten“ gibt es auch noch die „stimmbaren Schlaginstrumente“ und die „Stabspiele“.

Kesselpauken und Percussion-Instrumente

Die wichtigsten Vertreter der „stimmbaren Schlaginstrumente“ sind die Kesselpauken. Sie werden vor allem in Orchestern eingesetzt und bereichern diese mit ihrem vollen und majestätischen Klang.

Zu den „Stabspielen“ gehören vor allem Glockenspiel und Xylophon. Auch diese Instrumente sind oft in Orchestern zu finden. Mit ihnen hat ein Schlagzeuger die ungewohnte Möglichkeit, eine Melodiestimme zu spielen.

Zusätzlich werden je nach Musikstil noch eine Vielzahl von sogenannten Percussion-Instrumenten eingesetzt: Bongos, Congas, Rasseln, Guiro, Triangel, Shaker, Cabasa, Maracas, Claves, Castagnetten, Cow Bells, …

Schlagzeuge, egal welche, sind ausgesprochen „extrovertierte“ Instrumente; Schüchternheit ist hier also fehl am Platz. In der Kapelle sind die Schlagzeuger der zweite Dirigent, denn alle anderen richten sich nach ihnen.

Jugendfreundlicher Verein – HaLT (Hart am Limit)

 

Die Jugendarbeit und das hiermit verbundene Thema Jugendschutz war dem Musikverein Lichtental schon immer ein großes Anliegen.

Deshalb hat der Musikverein am Präventionsprojekt HaLT des Landkreises Rastatt teilgenommen. Hierfür wurden die Vereinsverantwortlichen im Bereich Jugendschutz und Suchtprävention in Form von Coachings umfangreich geschult. Im Zuge der Zertifizierung wurde auch ein Regelwerk eingeführt, welches die Umsetzung des Jugendschutzes im Verein gewährleisten soll.

Der Musikverein Lichtenthal e.V. hat das Zertifizierungsprogramm durchlaufen und erhielt am 16.01.2020 die Zertifizierung zum „Jugendfreundlichen Verein“.

Alle Angebote finden im alten Rathaus in Lichtental statt. Ihre Ansprechpartner sind:

Melanie Schmidtke
Telefon: 0157 82923853
E-Mail: jugendleiter@musikverein-lichtenthal.de

Torsten Falk
Telefon: 0172 7435471
E-Mail: jugendleiter@musikverein-lichtenthal.de

Melanie Schmidtke
Telefon: 0157 82923853
E-Mail: jugendleiter@musikverein-lichtenthal.de

Torsten Falk
Telefon: 0172 7435471
E-Mail: jugendleiter@musikverein-lichtenthal.de